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Ausgangspunkt des späteren Luftwaffen-
Segelfluggelände. Im Jahr 1934 wurde die
sogenannte "Segelfliegerhalle" gebaut.
Diese ist bis heute in einem erstaunlich
guten Zustand. Nach der Machtübernahme
durch die Nationalsozialisten wurde das
Arreal zu einem regulären Luftwaffen-
Flugplatz mit Hallen, Bunkern und Komman-
dur ausgebaut. Links im Bild kann man ganz
gut die Start-
Grasplatz erkennen.




Der Flugplatz wurde vorwiegend von
Abfangjägern genutzt. Es gab viele ver-
schiedene Flugzeugmuster die den Platz
anflogen. Darunter waren die Messer-
schmitt Bf 109 (fälschlicherweise auch
ME 109 genannt), die damals schon in
grosser Stückzahl gebaut wurde.
Es gab auch die Messerschmitt Me 262,
der erste wirklich funktionierende Düsen-
jäger der Welt. Selbstverständlich dürfen
wir die Heinkel 111 und die von Junkers
gebaute Ju 88 nicht vergessen.


Auf den nachfolgenden Seiten stellen wir
Ihnen , soweit es geht, die einzelnen Flug-
zeuge vor. Leider gab es auch einige
Unfälle, bei denen die Besatzung nicht
immer überlebte. In unserem Museum
können wir Ihnen Exponate von verun-
glückten Maschinen zeigen. In Bad Wöris-
hofen war das III/J.G.3 "Udet" stationiert.
Kommodore Walther Dahl wurde später
auch als "Rammdahl" bekannt. Die Jagd-
flugzeuge sollten die alliierten Bomber an
aerodynamisch relevanten Teilen treffen
und zum Absturz bringen.
Hier sehen Sie ein Foto eines zufällig aufgefundenen Lageplanes des
Bad Wörishofer Flugplatzes aus dem Jahr 1941 mit den Gebäuden
(Ausschnitt). Wir bedanken uns recht herzlich für diesen Plan bei unserem Fliegerfreund und Historiker Alfred Geromiller.

